Der Anfang
Eine Idee findet in Stolzenau ein Zuhause
Die Wurzeln der Kunstschule reichen in die Städte- und Landkreispartnerschaft zwischen Nienburg und Witebsk zurück. Aus ersten Besuchen, Ausstellungen und ehrenamtlichen Workshops entwickelte sich Schritt für Schritt eine beständige künstlerische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
1997 wurde die Kunstschule Stolzenau gegründet. Seitdem hat sie sich zu einer zertifizierten außerschulischen Kultureinrichtung für die gesamte Mittelweserregion entwickelt.
Meilensteine
Mehr als drei Jahrzehnte Kunst und Begegnung
Aus Begegnungen entsteht Zusammenarbeit
Ausstellungen, die „Sommerkunstschule“ und regelmäßige Workshops bringen künstlerische Angebote nach Nienburg, Rehburg-Loccum und Stolzenau. Der Austausch mit der Kunstschule Nr. 1 in Witebsk wird zu einer wichtigen Grundlage.
Gründung der Kunstschule Stolzenau
Die Kunstschule erhält einen festen Rahmen. Von Anfang an gehören Kinderkunst, internationale Jugendbegegnungen sowie integrative Aktionen und Ausstellungen zum Programm.
Die Kunstschule wächst
Projekte gegen Rassismus und Ausgrenzung, Kooperationen mit Schulen, Musikschule, Lebenshilfe und Kulturwerk sowie zahlreiche öffentliche Ausstellungen machen die Arbeit im Landkreis sichtbar. 2008 wird das zehnjährige Bestehen gefeiert.
Anerkennung und neuer Trägerverein
2010 wird die kunstpädagogische Arbeit mit dem Jahres-Kulturpreis der Neuhoff-Fricke-Stiftung gewürdigt. 2013 entsteht der neue Trägerverein „Kunstschule Mittelweser im Landkreis Nienburg/Weser e.V.“.
Regionale und internationale Netzwerke
Projekte im Kloster Schinna, Kooperationen mit Schulen und Kulturpartnern sowie „Schmetterling verbindet“ erweitern die Arbeit. Aus der Begegnung mit Jugendlichen aus Belarus, der Ukraine und Deutschland entwickelt sich das internationale Projekt „Ich möchte mir ein Bild machen“.
2019 · 25 Jahre kunstpädagogische Arbeit
Die Wurzeln der heutigen Kunstschule reichen bis 1994 zurück. Zum 25-jährigen Jubiläum blickte ein ausführlicher Pressebeitrag auf die Entwicklung der Kunstschule und ihre Bedeutung für Stolzenau und die Region zurück.
Der Artikel berichtet unter anderem über zahlreiche Projekte, Ausstellungen und Workshops sowie über die vielen Kinder und Jugendlichen, die die Kunstschule bis dahin besucht hatten.
Zeitungsartikel von 2019 lesen ↗Kreativ bleiben – auch auf neuen Wegen
Während der Corona-Zeit findet Kunstunterricht online statt. Später folgen Oasentage für Erwachsene, eine deutsch-ukrainische Kunst-AG und Ferienaktionen mit einem Besuch im Sprengel Museum Hannover.
Kunst für Frieden und den öffentlichen Raum
„Still leben – Peace please!“, Friedensplakat-Wettbewerbe und das Bundesprojekt „Kunst am Bau“ im Freibad Stolzenau verbinden künstlerische Arbeit mit gesellschaftlichen Themen. 2025 werden Arbeiten des internationalen Projekts im Europäischen Parlament in Brüssel gezeigt.
Bis heute
Die Geschichte wird weitergeschrieben
Viele Schülerinnen und Schüler bleiben der Kunstschule über Jahre verbunden. Ihre Arbeiten, Ausstellungen und persönlichen Entwicklungen zeigen, was aus den ersten Workshops der 1990er-Jahre gewachsen ist: ein lebendiger Ort, an dem künstlerische Bildung, Begegnung und gegenseitiges Vertrauen zusammengehören.